Katastrophe auf Lesbos – helft die Not zu lindern.

Schockierende Bilder erreichen uns in den letzten Tagen aus dem durch ein Feuer völlig zerstörten Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Fast 13.000 Flüchtlinge verlieren durch die Brandkatastrophe den Rest ihres Hab und Gutes. Unter ihnen sind 400 Kinder- und Jugendliche ohne Begleitung. Sie alle kampieren auf den Straßen der Insel Lesbos. Misstrauisch beäugt von der griechischen Polizei und der einheimischen Bevölkerung und ohne ausreichende  Versorgung.  Auch eine europäisch-politische Lösung des Flüchtlingsproblems ist nach Jahren des Verhandelns immer noch nicht in Sicht.

Deshalb ruft der Crefelder HTC im Rahmen der beiden Wochenend-Spiele in der Bundesliga zu einer Solidaritsaktion zur Unterstützung der Flüchtlinge auf. „Wir spenden u.a. die gesamten Eintrittsgelder der beiden Partien am Samstag gegen den UHC Hamburg und am Sonntag gegen den Club an der Alster,“ berichtet CHTC-Projektkoordinator Hans Werner Sartory. Das ist aber noch nicht alles. Weil die große Hockeyfamilie so prächtig funktioniert, beteiligen sich auch die Gegner des Wochenendes an der Hilfsaktion. Am Samstag gibt es für die Hockeyfans die seltene Gelegenheit sich das Trikot eines Hockey-Olympiasiegers zu sichern. Jan-Philipp Rabente spielt beim UHC Hamburg und war verantwortlich für beide deutschen Treffer im Finale bei den olympischen Spielen 2012 in London. „Ich hoffe, dass viele Besucher*innen zu den Spielen beim CHTC kommen und das eine ansehnliche Spendensumme zusammen kommt“, so Jan-Philipp Rabente. „Ich habe für diesen großartigen Zweck gerne ein Trikot zur Verfügung gestellt“. Spielbeginn ist übrigens um 15 Uhr. in der Halbzeitpause am Sonntag wird ein Trikot mit Unterschriften der Mannschaft vom Club an der Alster versteigert (Spielbeginn 14 Uhr). 

Der Crefelder HTC und seine Freunde haben eine besondere Beziehung zum Flüchtlingscamp Moria auf Lesbos. Bis zur Brandkatastrophe arbeitete die angehende Medizinerin Verena Würz auf der dortigen Covid-19-Isolierstation. Verena Würz war bis zum vorigen Jahr die Torschützin vom Dienst in der 1. Damen-Mannschaft (2. Bundesliga). Zum Glück konnten sie und ihre Kollegen*innen dem Feuer unverletzt entkommen. „Teile der Klinik sind abgebrannt. Wir behelfen uns nun mit dem nötigsten, was noch an Restbeständen in unseren Häusern in der Stadt gelagert wurde“, erzählt Verena Würz. „Eure Hilfe wird mehr denn je gebraucht, sowohl was Spenden betrifft, als auch was den politischen und öffentlichen Druck angeht“. Die Covid- Isolationspatienten sind gemeinsam mit allen anderen vor dem Feuer geflohen. „Eine Eindämmung des Virus ist nun endgültig unmöglich geworden“, so Verena Würz weiter.

Das Hockey-Wochenende (12./13. Sept.) beim Crefelder HTC steht also ganz im Zeichen der Hilfe für die Flüchtlinge auf Lesbos - vor allen Dingen für deren medizinische Versorgung. Die gesamten Spenden kommen deshalb der privaten griechischen Hilfsorganisation „KITRINOS HEALTHCARE“ zugute. „Verena Würz war schon im Mittelmeer unterwegs und hat Flüchtlinge gerettet. Jetzt arbeitet sie für an Covid-19 erkrankte Flüchtlinge. Menschen wie Ihr kann man für ihre Arbeit nicht genug danken. Und deshalb lade ich sie fürs Wochenende auf die Gerd-Wellen-Hockeyanlage am Rande des Krefelder Stadtwaldes ein um eifrig für die gute Sache zu spenden“, appelliert Dirk Wellen, Vorsitzender des CHTC, an die Krefelder Sport- und Hockeyfans.

Richtet eure Spenden bitte an: https://www.totalgiving.co.uk/mypage/verenaforkitrinos ! Viele, vielen Dank!

 

CHTC

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