Crefelder HTC als "Club of the Year 2018" ausgezeichnet

Am Rande des Länderspiels der weiblichen U21-Nationalmannschaft gegen die Niederlande am vergangenen Sonntagvormittag überreichte der Präsident des Westdeutschen Hockeyverbandes (WHV), Dr. Michael Timm, den WHV-Club of the Year Award 2018 an Dirk Wellen, den 1. Vorsitzenden des Crefelder Hockey und Tennis Clubs. Diese Auszeichnung, die einmal jährlich vom Verband verliehen wird, wurde dem CHTC aus drei Gründen zuerkannt: „Wir waren uns einig, dass alleine schon die Ausrichtung und die hervorragende Organisation der Final Four DM-Endrunde der Herren und Damen im letzten Jahr preiswürdig war. Dazu kamen noch die perfekte Gastgeberrolle bei der DM Doppel-Endrunde der Mädchen A und Knaben A am 20./21. Oktober 2018 und nicht zuletzt die Anschaffung des modernsten Kunstrasenplatzes der Welt mit aktivem Beitrag zum Umweltschutz“, sagte WHV-Präsident Dr. Michael Timm bei der Preisübergabe. 

In seinen Dankesworten betonte Club-Präsident Dirk Wellen, wie sehr sich die CHTC-Mitglieder und er selbst über die Verleihung des „WHV Club of the Year Awards“ freuen. „Dieser Preis ist für uns alle Anerkennung und Ansporn zugleich. Mehr als 300 Mitglieder und Freunde des CHTC haben am Final Four Turnier mitgewirkt. Für alle diese hockey-begeisterten Menschen ist der Award eine großartige und sehr ehrenvolle Anerkennung. Vielleicht gelingt es in den nächsten Jahren wieder mal, eine Großveranstaltung zu uns in den Westen zu holen. Gemeinsam haben wir alles getan, um für WEST zu werben“, so Dirk Wellen weiter.

Crefelder HTC gibt Hallen-EM zurück!

Die Hallen-Europameisterschaft im Hockey 2020 findet nicht in Krefeld statt. Der Crefelder Hockey und Tennis Club hat die Ausrichtung der Meisterschaft an den Deutschen Hockey Bund zurückgegeben. Grund ist eine geänderte Strategie des Verbandes hinsichtlich der Europameisterschaft, die aus Sicht der CHTC-Verantwortlichen eine erfolgreiche Vermarktung und die Einhaltung von Zusagen an Sponsoren und Partner unmöglich macht.

Vorangegangen war eine Entscheidung des Verbandes, den kompletten Olympiakader nicht für die Europameisterschaft zu nominieren, sondern parallel zu einem Lehrgang zusammenzuziehen. „Es ist wichtig, dass wir nicht im Streit mit dem DHB liegen und es sehr vernünftige Gespräche gab. Nur haben sich die Rahmenbedingungen einfach geändert. Unter den nun gültigen Voraussetzungen halten wir es für unmöglich, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die dem gerecht wird, was wir unseren bislang gewonnenen Partnern zugesagt haben“, sagt der CHTC-Vorsitzende Dirk Wellen und fährt fort: „Wir haben in den vergangenen Wochen mit den DHB-Verantwortlichen darüber gesprochen, ob zumindest vier, fünf Topspieler als Zugpferde kommen könnten. Auch das wurde aber abschlägig beschieden. Aber ohne Spieler wie Timm Herzbruch aus Mülheim, die Grambusch- Brüder aus Köln oder Niklas Wellen aus Krefeld könnten wir die entsprechenden Zuschauerzahlen in der Region unmöglich mobilisieren, die wir für eine erfolgreiche Ausrichtung auf dem Niveau, wie wir es mit den Final-Four-Turnieren für uns definiert haben, brauchen. Darum mussten wir uns schweren Herzens zur Rückgabe der
Europameisterschaft an den DHB entscheiden.“

Hintergrund ist, dass der Verband im Vorfeld der olympischen Spiele in Tokyo entschieden hat, diesen die absolute Priorität einzuräumen. Künftig sollen Hallen-Meisterschaften vor allem mit Perspektivspielern bestritten werden, während die Olympiakader-Spieler parallel zu Maßnahmen auf dem Feld zusammengezogen werden. Davon verspricht sich der DHB eine Leistungssteigerung in der olympischen Version der Sportart und damit in der Folge auch insgesamt mehr mediale Aufmerksamkeit und Erfolg für das Hockey in Deutschland als Ganzes. Diese Fokussierung auf das Feld allerdings wertet naturgemäß die Halle und dortige Veranstaltungen ab, was wiederum die Ausrichtung von Events in diesem Bereich in Deutschland deutlich unattraktiver macht. Zum Zeitpunkt der Vergabe der Meisterschaft nach Krefeld war die Marschroute hier noch eine ganz andere. Gerade
hatte Deutschland mit der besten Mannschaft vor rund 8.000 Zuschauern die Hallen-Weltmeisterschaft in Berlin bestritten und der DHB sich klar positioniert, dass auch
bei der Heim-Europameisterschaft die beste Mannschaft antreten solle.

Der CHTC bedauert die Rückgabe der Europameisterschaft, ist es doch das Ziel, dem Verband, aber auch den Partnern gegenüber zuverlässig zu sein und Zusagen einzuhalten. Unter den nun gültigen Rahmenbedingungen aber schien vor allem das Versprechen, eine Top-Level-Meisterschaft zu veranstalten, wie es der Stadt und Sponsoren gegenüber gemacht wurde, nicht mehr einzuhalten und in der Folge auch das finanzielle Risiko für den Verein zu groß.

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