Der Crefelder HTC wachte in Mülheim zu spät auf!

1x Mülheim und 3x Hamburg. So lässt sich aktuell kurz und knapp die Situation auf den ersten vier Tabellenplätzen in der Feldhockey-Bundesliga der Herren/Staffel A beschreiben. Und das am Beginn der Hauptrunden-Zielgeraden.

Uhlenhorst Mülheim hat das Lokalderby gegen den Crefelder HTC mit 4:1 (1:0) für sich entscheiden können und belegt souverän mit 48 Punkten den Spitzenplatz der Tabelle. Danach, in dieser Reihenfolge, die drei Hamburger Bundesliga-Vertreter, UHC Hamburg (39 Pkt.), Harvestehude (35 Pkt.) und der Club an der Alster (31 Pkt.). Vor diesem Spielwochenende belegte der Crefelder HTC den vierten Rang in der Tabelle, der ja noch zur Teilnahmen am Vierteifinale berechtigt. Durch die 1:4- Niederlage der Krefelder im Lokalderby in Mülheim und dem gleichzeitigen sechs Punkte-Wochenende für den Club an der Alster rutschten sie auf Platz fünf ab. Daran änderte auch die Reaktivierung des vielfachen Krefelder Nationalspielers und Goldmedaillengewinners von London, Oskar Deecke, nichts. Der CHTC hat nun fünf Zähler Rückstand auf den rettenden Platz vier. Allerdings haben sie eine Partie weniger auf dem Konto und müssen noch zum alles entscheidenden Spiel um die Viertelfinal-Teilnahme beim Club an der Alster antreten.

Nach einem ersten vorsichtigen Abtasten brachte Jonas Seidemann die Hausherren kurz vor Ende des Auftaktviertels in Führung. Krefeld konnte die Kugel nicht aus der Gefahrenzone bringen und der Mülheimer Stürmer traf aus der Drehung (15.). Dabei blieb es in der ersten Halbzeit. In Durchgang zwei konnte Mülheim schnell den zweiten Treffer per Strafecke (Benedikt Fürk) nachlegen. Aber auch der CHTC hatte seine Chancen. Man merkte, dass die Mannschaft von Trainer Ronan Gormley sich eine Menge vorgenommen hatte. Doch es fehle im gegnerischen Schusskreis die letzte Konsequenz, die sich bietenden Chancen auch zu nutzen. Bemerkbar machte sich natürlich auch das Fehlen von wichtigen Stammkräften. So waren noch keine 30 Sekunden im Schlussviertel gespielt, da markierte Benedikt Fürk mit einem Rückhandschuss unter die Latte das 3:0 (46.). Krefelds bester Torschütze in dieser Spielzeit mit 12 Treffern, Timo Kossol, nutzte dann zehn Minuten vor dem Ende eine Strafecke noch zum Anschlusstreffer. Den Schlusspunkt der Partie setzte dann der Tabellenführer aus Mülheim. Timm Herzbruch nutze eine Krefelder Unachtsamkeit und erzielte in der 57. Minute das entscheidende Empty-Net-Goal zum 4:1-Endstand.

CHTC-Coach Ronan Gormley beklagte vor allen Dingen die mangelnde Chancenverwertung seiner Mannschaft: „Wir hatten genug Möglichkeiten, auf die Anzeigentafel zu kommen. Nach dem 0:3 wurde das dann natürlich eine komplizierte Aufgabe“. Auch die Defensivarbeit war zu Beginn des Spiels alles andere als optimal. „Aber im Verlauf der Begegnung hatten wir genug Chancen, haben es allerdings verpasst früher mit der Aufholjagd zu beginnen.“

 

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