Hockey is back – und zum Liga-Auftakt sogar im Doppelpack!

Am kommenden Sonntag starten die CHTC-Damen und die CHTC-Herren in die neue Spielzeit. Beide spielen in der Saison 2021/22 jeweils in der 2. Bundesliga. Die Zielsetzungen sind allerdings sehr unterschiedlich. Das Damenteam von Trainer André Schiefer geht in die dritte Spielzeit und belegte in der letzten Saison am Ende einen hervorragenden vierten Rang und hatte erfreulicherweise mit dem Abstieg nichts zu tun. „Wir werden auf jeden Fall alles daran setzen, diesen Erfolg zu wiederholen. Vielleicht ist sogar der dritte Platz machbar. Für den Aufstieg kommt meiner Meinung nach nur Bremen infrage. Alles andere wäre eine große Überraschung“.

Zum Auftakt der Liga empfangen die CHTC-Damen am Sonntag, 5. Sept., 12 Uhr, Blau-Weiß Köln. Ein Sieg wäre für alle Beteiligten natürlich der richtige Einstieg in die Saison. Unterschätzen sollte man die Gegnerinnen aus der Domstadt aber auf keinen Fall, warnt Trainer André Schiefer: „Man muss bedenken, dass wir eines der jüngsten Teams der Liga aufbieten und die meisten der gegnerischen Mannschaften daher viel mehr Routine und Erfahrung mitbringen“. Allerdings wollen die Krefelderinnen diesen angeblichen Vorteilen ihren Kampfgeist und ihren Siegeswillen entgegen setzen.

Bei den Herren ist das Saisonziel „direkter Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga“ wohl alternativlos. Nachdem man den Schock über das verlorene Abstiegsduell auf eigenem Platz gegen Nürnberg verdaut hatte, haben wohl alle Beteiligten ihre Hausaufgaben gemacht. Vier Neuzugänge sollen die Abgänge (z.B. Torhüter Luis Beckmann und Stürmer Henrik Mertgens) kompensieren. Wieder heimgekehrt in die CHTC-Familie ist Lars Conzendorf. Dazu kommen drei ausländische Spieler mit internationaler Erfahrung: Nicolas Acosta aus Argentinien sowie Nathan Fouhy aus Neuseeland. Beide sollen die Offensive verstärken. Das Quartett komplettiert der chilenische Goalie Adrian Henriquez. Das Lars Conzendorf keine lange Anlaufzeit braucht nach seiner Rückkehr aus Spanien liegt auf der Hand. Aber auch die internationalen Neuzugänge haben sich direkt gut in das Team integriert, stellt Trainer Ronan Gormley fest: „„Das sind menschlich sehr gute Jungs und sie bringen uns mit ihren spielerischen Qualitäten auf jeden Fall nach vorne. Sie werden entscheidende Impulse setzen können“.

Nach so langer Erstliga-Zugehörigkeit ist die zweite Liga für den Crefelder HTC ja mehr oder weniger ein unbekanntes Terrain – auch im Hinblick auf die Aufstiegskonkurrenz. Denn am Ende der Saison steigt lediglich der Tabellenerste in

die Eliteklasse auf. „Natürlich ist Großflottbek aus Hamburg als Absteiger aus der 1. Bundesliga offensichtlich eines der stärksten Teams der Runde. Allerdings sind die vielen anderen Mannschaften auch gefährlich. Alle haben ihre Stärken, die jedem Gegner weh tun können. Jedes Spiel muss erst Mal gespielt und gewonnen werden“, so Ronan Gormley“.

Premiere der CHTC-Herren ist ebenfalls am kommenden Sonntag, 5. September, um 14:30 Uhr. Gegner ist der Marienburger SC aus Köln. Coach Ronan Gormley hat sein Team taktisch und mental gut vorbereitet: „Wir müssen beweisen, dass wir auch gegen Teams, worüber wir nicht sehr viel wissen, gut agieren können. Und am Sonntag wartet diesbezüglich unsere erste Herausforderung“.

Zuschauer nach der 3-G-Regel (Geimpft-Genesen-Getestet) sind zugelassen!

Zum Saisonauftakt Hockey Total in Krefeld

Das kommende Wochenende beweist mal wieder den Wahrheitsgehalt des Sprichwortes „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“. Denn eigentlich sollte die Premiere des Hockeyliga-Cups schon im vergangenen Jahr kurz vor Beginn der Saison in der 1. und 2. Bundesliga der Damen und Herren stattfinden. Hinter dem Wettbewerb steht der 2019 gegründete Verein „Hockeyliga e.V.“. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt die 1. und 2. Hockey-Bundesliga - sowohl der Damen als auch der Herren – mehr in den Focus der Sportfans und der Sportmedien zu rücken“, erklärt Dirk Wellen, zum einen Vorsitzender des CHTC und zum anderen ist er Präsident von Hockeyliga e.V. „Und gerade das Jahr 2020 schien und wie geschaffen für unser Vorhaben. Alle großen Sportereignisse wurden abgesagt und verschoben (Fußball- EM, Olympische Spiele, etc.). Doch dann hat die Pandemie auch unseren Liga-Cup in die Knie gezwungen. Grund dafür waren die coronabedingt sehr unterschiedlichen Trainingsmöglichkeiten in den einzelnen Bundesländern. Dadurch waren viele Teams nicht in einem optimalen Fitnesszustand. Deshalb haben wir uns für eine Verlegung entschieden“.

Ein Jahr später ist es nun soweit. Vom 27. bis 29. August treffen sich die besten Hockeyspielerinnen und -Spieler in Krefeld - beim CSV Marathon (Horkesgath) und beim Crefelder HTC (Hüttenallee). Für die Organisation ist unter anderem der langjährige Co-Trainer des CHTC-Bundesligateams Sebastian Schwidder verantwortlich. „Gesetzt sind jeweils die Finalfour-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer diesen Jahres – also der Meister, der Vizemeister und das dritt- und viertplatzierte Team“, erklärt Sebastian Schwidder den Modus des Turniers. „Dazu kommen vier Damen und vier Herrenteams, die sich in insgesamt vier Vorrunden zu je sechs Mannschaften qualifizieren mussten. Die ersten beiden der vier Wettbewerbe lösten dann das Ticket nach Krefeld und sind mit von der Partie. Die Spielzeit beträgt 4x12 Minuten. Bei unentschiedenem Ausgang folgt direkt ein Penaltyschießen mit jeweils drei Schützen“.

Der CSV Marathon kann sich am Freitag auf die acht besten deutschen Frauenteams freuen (ab 16 Uhr). Die Herren bestreiten ihre Viertelfinal- Begegnungen beim Crefelder HTC (ebenfalls ab 16 Uhr). Am Samstag ist Halbfinal- Tag (Frauen Männer), die sämtlich beim CHTC stattfinden. Der CSV Marathon ist Samstag Gastgeber der Partien um die Plätze fünf bis acht. Mit je drei Schützen. ist der Crefelder HTC Gastgeber der kleinen Finale (um Platz 3) und der beiden Finals

(Damen um 12:30 Uhr / Herren 14:30 Uhr) um die 4,5 kg schweren und 75 cm großes Pokale. Direkt nach den Spielen finden die Siegerehrungen statt.

Nach den beiden erfolgversprechenden und erfolgreichen Finalfour-Turnieren in den Jahren 2018 und 2019 ist der Liga-Cup eine weitere Herausforderung für die Mitarbeiter*Innen des Crefelder HTC. Das weiß auch Hans-Werner Sartory, Koordinator des CHTC. „Ich möchte mich an dieser Stelle vor allen Dingen bei unserem Liga-Cup-Partner, dem CSV Marathon bedanken. Denn alleine hätten wir die beiden parallel laufenden Wettbewerbe der Damen und Herren nicht stemmen können“. so Hans-Werner Sartory. „Dankeschön an unsere Sponsoren und an die ca. 50 ehrenamtlichen Helfer*Innen aus der großen CHTC Familie“. Zum Auftakt der drei Hockeytage in Krefeld bittet der Hockeyliga e.V. am Freitag um 17 Uhr zu einem Empfang ins CHTC-Trainingszentrum. „Dazu erwarten wir auch den Krefelder OB Frank Meyer, der dankenswerterweise die Schirmherrschaft über den „Liga-Cup“ übernommen hat“, freut sich Hans-Werner Sartory. Samstagabend lädt der CHTC zu einem gemütlichen Sommerabend mit Live-Musik ein. „Natürlich alles – wie auch die Spiele selbst – unter Einhaltung der aktuellen Corona-Vorschriften (3-G-Regel: Geimpft, Genesen, (Schnell)-Getestet“. Erlaubt sind bis zu 2.500 Zuschauer*innen. „Ich erwarte wegen der Teams aus unserer Region, Düsseldorf, Köln und Mülheim bei gutem Wetter bis zu 1000 Hockeyfans pro Spieltag“, so Hans-Werner Sartory.

Dirk Wellen hat mit seinen Kolleginnen und Kollegen im Hockeyliga eV. zukünftig noch eine Menge vor. „Der Liga-Cup soll in den nächsten Jahren zu einer Tradition im Hockeysport werden und immer im Sommer ausgetragen werden – im Kontext des Bundesliga-Auftaktes“, hofft Dirk Wellen.

Tages-Tickets zum Hockey-Cup kosten 6,- Euro, Kinder 3,- Euro – Turnier karten gibt es für 12,-/6,- Euro. Die Tickets berechtigen zum Eintritt beim Crefelder HTC sowie beim CSV Marathon.

Alle Spiele werden live gestreamt und sind über die Internet-Plattform Twitch.tv./Spontent kostenfrei zu empfangen.

Alle Infos rund um das Turnier sind auf der Sonderseite zu finden: https://bundesliga.hockey/liga-cup-2021

Stürmer Nathan Fouhy aus Neuseeland ist der vierte Neuzugang beim Crefelder HTC

Nach dem Argentinier Nicolas Acosta und Adrian Henriquez aus Chile ist der 25- jährige Nathan Fouhy aus Auckland (Neuseeland) der dritte ausländische Spieler auf der Liste der Neuzugänge des Krefelder Hockey-Zweitligisten. „Wir hoffen, dass Nathan mit seinen Stürmerqualitäten uns beim Projekt direkter Wiederaufstieg in die erste Bundesliga helfen kann“, sagt CHTC-Trainer Ronan Gormley.

Nathan Fouhy hat schon eine Menge internationale Hockeyerfahrungen sammeln können. In der Saison (2018/2019) spielte er beim HC Zwolle in den Niederlanden. Danach verlegte er seinen Wirkungskreis für eine Spielzeit nach Australien zum YMCC Hockey Club in Perth, um dann beim Royal Wellington THC in Brüssel in der 1. Liga (Belgien) anzuheuern. „Und da die Niederlande, Australien und Belgien schließlich zu den ersten Adressen im internationalen Hockeysport gehören, habe ich in den drei Jahren eine Menge lernen können“, ist sich Nathan Fouhy sicher.

In Neuseeland spielt Nathan seit 2016 für den East Coast Bays Hockey Club, einem der führenden Hockeyclubs in der multikulturellen Metropole Auckland. Dort lebt etwa ein Drittel der gesamten Bevölkerung von Neuseeland. Neben dem eigenen Hockeyspiel trainiert er das Damenteam seines Clubs. „Ich habe festgestellt, dass es mir Spaß macht anderen das Hockeyspiel näher zu bringen und sie besser zu machen““, erklärt Nathan. „Ich glaube ich werde mal ein leidenschaftlicher Coach werden“.

Nicht nur beim Hockey ist der neuseeländische Neuzugang beim CHTC also multitaskingfähig, sondern er bevorzugt auch beruflich das Zweisäulen-Modell. An der Universität von Auckland studierte er Bachelor of Science mit dem Schwepunkt Ernährung und Bachelor of Science mit dem Schwerpunkt Sport und Bewegung. Neben Hockey gehören Cricket, Golf, Tennis und Snowboardfahren zu seinen Lieblingssportarten.

„Ab dem 24. August wird Nathan Fouhy an unserem Training teilnehmen“, teilt CHTC-Trainer Ronan Gormley mit. Dann haben wir noch zwei Wochen bis zu unserem Ligastart 5. September, um 14:30 Uhr, gegen den Marienburger SC aus Köln“.

CHTC

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