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Die 1. Herren brauchen dringend ein Erfolgserlebnis

Der Frust und die Enttäuschung war für Spieler, Trainer und Zuschauer nach der Schlusssirene am Sonntag fast körperlich spürbar. Hatte es am Samstag gegen den Harvestehuder THC wenigstens noch zu einem 3:3-Unentschieden gereicht, so verloren die Krefelder am Sonntag, totz vieler schön herausgespielter Torchancen inklusive acht Strafecken, mit 0:3-Toren gegen den UHC Hamburg. "Die Kugel wollte einfach nicht ins Hamburger Tor", ärgerte sich Janick Eschler, der wegen einer Oberschenkelzerrung am vergangenen Wochenende zum Zuschauen verurteilt war. "Aber wer von acht Ecken nicht einen einzigen Treffer erzielt, der hat den Sieg auch nicht verdient", so Janick Eschler weiter.

Insgesamt zeigte der CHTC ein gutes Spiel. Das sah auch der Hamburger Olympiasieger von London, Jan Phiipp Rabente, so: "Das war trotz des starken Dauerregens eine ansehnliche Partie. Wir waren halt nur vor dem gegnerischen Tor effizienter. Meiner Meinung nach haben wir am Ende mit einem oder sogar zwei Toren zu hoch gewonnen."

In der Tabelle halten die Krefelder den drittletzten Platz, doch der Abstand zu den beiden Abstiegsrängen, die BW Berlin und der Düsseldorfer HC belegen, beträgt nur einen einzigen Punkt. Mannschaft und Trainer des Crefelder HTC sind im Moment also nicht zu beneiden. Coach Robin Rösch sagt zur Situation: "Wir befinden uns in einer schwierigen Lage. Wir müssen am nächsten Wochenende in Berlin unbedingt punkten. Vor allen Dingen am Sonntag beim Schlusslicht Blau-Weiss Berlin. Das ist ein sogenanntest Sechst-Punkte-Spiel". Der zweite Bundesligaclub aus der Bundeshauptstadt ist der Berliner HC und am Samstag Gegner des CHTC. Die Berliner haben sich nach sieben Spielen als siebter mit acht Punkten im Mittelfeld der Tabelle etabliert. Wie stark das Team um Abwehrstratege und Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft Martin Häner ist, hat der BHC mit einem 6:4-Erfolg beim Club an der Alster am vergangenen Wochenende eindrucksvoll bewiesen.

"Wir werden weiter hart und geduldig an uns arbeiten", verspricht Krefelds Coach Robin Rösch. "Und ich bin mir sicher, der Knoten wird irgendwann platzen und wir werden uns für den Aufwand, den wir bei jedem Spiel betreiben, am Ende des Tages belohnen." Vielleicht schon am kommenden Doppelspiel-Wochenende in Berlin ....

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