Der CHTC startet mit einem Auswärtssieg in den zweiten Teil der Feldhockey-Bundesliga

Nachdem am 23./24. April schon einige Bundesliga-Clubs ihre noch fälligen Nachholspiele absolviert haben, ging es am vergangenen Wochenende für alle los mit der zweiten Halbserie der Feldhockey-Bundesliga. Am Ende der Saison stehen die Final Four im Wonnemonat Mai (18./19.5.19), die wieder in Krefeld stattfinden. Für das CHTC Team aus Krefeld stand nur eine Begegnung auf dem Programm. Sie mussten zum überraschend starken Aufsteiger, dem Hamburger Polo Club, reisen. Dort hatten nach dem Aufstieg in die Hockey-Eliteliga einige Nationalspieler und als Trainer der ehemalige CHTC-Spieler Matthias Witthaus angeheuert. Nicht zuletzt deshalb wurden sie auch als leichter Favorit im Spiel gegen die Krefelder gehandelt, zumal die Hanseaten sich noch berechtigte Hoffnung machen dürfen, ein Ticket zur DM-Endrunde lösen zu können. Diese Hoffnungen haben nun einen Dämpfer bekommen, denn das Team von CHTC-Trainer Robin Rösch gewann in Hamburg mit 3:1-Toren. Krefelds Coach meinte nach der Partie, dass seine Mannschaft verdient gewonnen hätte: „Wir haben eine gute Qualität und einen unbedingten Siegeswillen mit auf den Platz gebracht. Schon im ersten Durchgang hatten wir einige Chancen. Schade, dass Polo wie aus dem Nichts dann das 1:0 gemacht hat.”

Die erste Tormöglichkeit des Spiels war Krefelds Nationalspieler Niklas Wellen vorbehalten. In der 6. Minute verfehlte er nur knapp das Tor der Hanseaten. Das wirkte wie ein Weckruf, denn anschließend drückte Polo auf das Tor der Niederrheiner und kam auch zu seiner ersten von insgesamt vier Strafecken. Im weiteren Verlauf der Begegnung kam Polo selten gefährlich in die Nähe des CHTC-Gehäuses. Einen hart geschossenen Ball in den Krefelder Schusskreis lenkte dann - für alle Beteiligten überraschend - Jonathan Fröschle zur 1:0-Führung für den Polo Club ins Krefelder Tor.

Mangelte es schon im ersten Durchgang an spielerischen Highlights, passierte auch nach dem Seitenwechsel nicht viel Sehenswertes - bis zum großen Auftritt von Niklas Wellen. Der Nationalstürmer nahm sich ein Herz und schloss ein tolles Solo über das halbe Spielfeld mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1 für sein Team ab. Polo versuchte danach offensiv wieder mehr Akzente zu setzen, kassierte aber kurz nach dem Ausgleich nach einem Konter das 1:2 durch Jonathan Ehling. Den nächsten Dämpfer für das Witthaus-Team gab es dann in der 47. Minute. Denn der Krefelder Janick Eschler erhöhte nach einem Hamburger Abwehrfehler zum 3:1-Endstand.

In der Schlussphase musste CHTC-Keeper Luis Beckmann noch ein paar Mal Kopf und Kragen riskieren und er verhinderte drei Minuten vor dem Ende mit einer Glanztat den Anschlusstreffer. Polo konnte kurz darauf auch zwei Kurze Ecken nicht mehr zu einem Treffer nutzen, so dass der CHTC am Ende über drei Punkte jubeln konnte.

Weil die Krefelder - anders als einige Konkurrenten - an diesem Wochenende nur einmal antreten mussten, blieb der CHTC weiterhin auf dem achten Tabellenplatz und der Abstand zu Platz vier (UHC Hamburg) wuchs sogar von acht auf neun Punkte an.

Am kommenden Wochenende (6./7. April) ist es dann soweit. Das CHTC-Bundesligateam spielt zum ersten Mal in der Bundesliga auf dem neuen blauen Kunstrasenplatz der Gerd-Wellen-Hockeyanlage am Krefelder Stadtwald. Die Spiele gegen den Berliner HC (Samstag) und Blau-Weiß Berlin (Sonntag) beginnen jeweils um 14 Uhr.

 

CHTC startet mit leicht verändertem Kader in die Restsaison

Am zweiten Bundesliga-Wochenende (6./7. April) ist es soweit. Das CHTC-Bundesligateam spielt dann zum ersten Mal um Punkte auf dem neuen blauen Kunstrasenplatz der Gerd-Wellen-Hockeyanlage am Krefelder Stadtwald. Die Spiele gegen den Berliner HC (Samstag) und Blau-Weiß Berlin (Sonntag) beginnen jeweils um 14 Uhr. Das sind dann die Spiele zwei und drei von noch acht Begegnungen, die der Krefelder Bundesligist bis zum 12. Mai absolvieren muss. Eine Woche später (18. & 19. Mai) findet in Krefeld schon die Endrunde um die DM 2019 statt. Ein straffes Programm für die Bundesliga-Clubs, das auch bei CHTC-Trainer Robin Rösch auf Kritik stößt. Denn innerhalb von sechs Wochen stehen drei Doppelspiel-Wochenenden auf dem Programm. „Manchmal hat man keine 16 Stunden Pause zwischen den beiden Spielen“, sagt CHTC-Trainer Robin Rösch. „Das ist für die Spieler anstrengend und erfordert viel Disziplin und eine Top-Mentalität innerhalb der Mannschaft“.

Die Krefelder beginnen die Restsaison am kommenden Samstag mit ihrem Gastspiel beim Hamburger Polo Club, dem wohl besten Aufsteiger der letzten Jahre. Trainiert werden die Hanseaten von Rekordnationalspieler Matthias Witthaus, der auch jahrelang das CHTC-Trikot trug. Und auch sonst hat der Polo Club mächtig aufgerüstet, weiß Krefelds Trainer Robin Rösch: „Da hat man viel Geld in die Hand genommen und die Mannschaft sogar mit einigen Nationalspielern verstärkt“. Nicht zuletzt deswegen hat das „Witthaus-Team“ - mit einem Punkt Rückstand auf den vierten Platz - noch Chancen dabei zu sein bei den Final Four in Krefeld. Dieser Zug scheint nach menschlichem Ermessen für den CHTC bei acht Zählern Rückstand auf Platz vier (UHC Hamburg) bereits abgefahren.

Der Krefelder Bundesligist geht mit einem leicht veränderten Kader in das Bundesliga-Restprogramm. Mit dabei ist auf jeden Fall Nationalspieler Niklas Wellen, der vier Wochen lang mit der Nationalmannschaft unterwegs war und deshalb an der Vorbereitung seines Teams nicht teilnehmen konnte. Auch Timo Kossol fehlte mit Knieproblemen und wird auch in Hamburg gegen den Aufsteiger Polo Club ausfallen. Das gilt auch für Michael Robson, der sich den Daumen gebrochen hatte, aber inzwischen wieder mit Ball und Schläger trainieren kann. Auch Ben Francis war wegen eines Muskelfaserrisses mehrere Wochen außer Gefecht gesetzt und Matthew Bell ist angeschlagen. Nicht mehr zum CHTC-Kader gehört der Südafrikaner Daniel Sibbald. Ersatztorwart Anton Zickler ist für ein Jahr in Australien und der dritte Torhüter des CHTC, Jonas Radeke, legt eine Pause ein. Die vakanten Plätze werden von Constantin Bernhard und Tom Dietz übernommen. Weitere Spieler aus der Abteilung „Jugend forscht“ sind die U 18-Nachwuchsspieler Kenzo Hüper und Mats Westphal. Der Einbau junger Spieler in den Bundesliga-Kader geht also kontinuierlich weiter. „Wir werden von Spiel zu Spiel schauen. Wir befinden uns in einer schweren Saison und wollen eine neue Mannschaft aufbauen. Bisher ist der Einbau der Ausländer und jungen Spieler gut gelungen“.

Im Mittelpunkt der Vorbereitung stand ein Trainingslager in Irland zusammen mit den irischen und walisischen Spielern des Crefelder HTC. Dazu Trainer Robin Rösch: „Es war sehr erfolgreich. Es ging darum, sich gegen Widerstände, wie das irische Wetter, durchzusetzen. Das Team hat gute Ansätze gezeigt.“
Die Tabelle sieht im Moment wie folgt aus:

1. Rot-Weiss Köln 33 Punkte aus 14 Spielen
2. Uhlenhorst Mülheim 29 Punkte aus 14 Spielen
3. Mannheimer HC 28 Punkte aus 14 Spielen
4. UHC Hamburg 24 Punkte aus 13 Spielen
5. Harvestehuder THC 24 Punkte aus 14 Spielen
6. Hamburger Polo Club 23 Punkte aus 14 Spielen 
7. Berliner HC 16 Punkte aus 13 Spielen
8. Crefelder HTC 16 Punkte aus 14 Spielen
9. Nürnberger HTC 14 Punkte aus 13 Spielen
10. Club an der Alster 12 Punkte aus 14 Spielen
11. TC Blau-Weiss 6 Punkte aus 14 Spielen
12. Düsseldorfer HC 5 Punkte aus 13 Spielen

thyssenkrupp ist neuer Titelsponsor - CHTC fiebert den Final Four 2019 entgegen

Als neuer Titelsponsor präsentiert sich bei den Final Four 2019 der Globalplayer „thyssenkrupp“. Peter Dollhausen ist ehemaliger Personalchef des Unternehmens und aktueller Vorsitzender der Führungskräftevereinigung des Konzerns. Er betonte bei der Pressekonferenz, dass es schon seit Jahren eine starke Verbindung zwischen „der Sportwelt in NRW und dem thyssenkrupp-Konzern“ gäbe. Sein Unternehmen engagiere sich im Sport, weil „dort Herkunft, Ausbildung und Status keine so große Rolle spielen“. Der Sport stehe allen offen und „besitzt eine hohe Integrationskraft“. Es gehe dabei um Teamwork, Kommunikation, Führung und Wettbewerb. „Deshalb engagiert sich „thyssenkrupp“ im Sport und unterstützt hochwertige Sportevents in der Region – wie die Final Four beim CHTC“, so Peter Dollhausen weiter.

Vom 17. bis zum 19. Mai 2019 ist die Gerd-Wellen-Hockeyanlage des Crefelder HTC zum zweiten Mal in Folge Schauplatz der Feldhockey-Final Four. Die vier besten Damen- und Herrenteams spielen jeweils um den „Blauen „Meisterwimpel“. „Bei den Damen steht das Teilnehmerfeld schon acht Spieltage vor dem Ende der Bundesligasaison fest“, ist sich Hans-Werner Sartory, Hockey-Schiedsrichterlegende und Mitorganisator des Turniers, sicher. „Das Quartett aus Düsseldorf, vom Club an der Alster, vom UHC Hamburg sowie aus Mannheim haben so viel Vorsprung vor dem Rest der Liga, so dass sie nach menschlichem Ermessen nicht mehr einzuholen sind. Anders sieht es bei den Männern aus. „Da bleibt es für den Rest der Spielzeit äußerst spannend. Denn die ersten sechs Teams trennen nur drei Punkte. Das sind RW Köln, der Mannheimer HC, UHC Hamburg, der Harvestehuder THC und der Hamburger Polo Club“, meint Hans-Werner Sartory. Das Team von CHTC-Trainer Robin Rösch besetzt aktuell mit acht Punkten Rückstand auf Platz vier den achten Rang inne und hat damit nur noch theoretisch die Möglichkeit sich für die Endrunde zu qualifizieren.

Der Ablauf der diesjährigen FINAL FOUR knüpft an die erfolgreiche Premiere von 2018 an. „Es wird wieder eine Tribüne mit fast 4.700 Sitzplätzen aufgebaut“, berichtet CHTC-Manager Robert Haake.

Anders wird der Ablauf am Freitag sein. Da lädt der CHTC wieder vormittags zum FinalFou(r)Business in die CHEMPARK Lounge und auch die erfolgreiche Eröffnungs-Party mit der Liveband „Planet Five“ findet wieder statt. Aber die beginnt erst um ca. 21 Uhr. Denn um 19 Uhr steht das Abschiedsspiel von Oskar Deecke und Linus Butt auf dem Programm. Zusammen haben die beiden fast 400 Länderspiele auf dem Buckel und fast alles gewonnen haben, was der Hockeysport zu bieten hat. „Es wird ein „Team Linus“ geben – gespickt mit Krefelder Hockeygrößen aus der jüngeren und auch weiter zurückliegenden Vergangenheit (z.B. Klaus Michler, Christian Schulte) und natürlich ein „Team Oskar“, erzählt Oskar Deecke begeistert. „Da ich aus Hamburg stamme und auch dort meine ersten Bundesliga-Erfahrungen sammeln durfte, habe ich Spieler aus der Hansestadt eingeladen“. Darunter sind so prominente Hockeygrößen wie Moritz Fürste und der ehemalige Welthockeyspieler Tobias Hauke. Der Eintritt zu diesem Match ist übrigens frei. Moderiert wird die Begegnung der ganz besonderen Art von Holger Pfandt (Sky). „Linus und ich bedanken uns auch an dieser Stelle bei unseren Sponsoren, die für jeden Zuschauer eine hübsche Summe springen lassen“, freut sich Oskar Deecke. „Das Geld werden wir zu gleichen Teilen an zwei Organisationen spenden. Zum einen an das stups-KINDERZENTRUM und zum anderen an die Aktion „Hockey gegen Krebs“. Wir haben dem Hockeysport so viele tolle Erlebnisse zu verdanken, deshalb ist es jetzt an der Zeit, etwas zurückzugeben“.

Der Ticketverkauf für die Final Four am 18./19. Mai startete schon vor Weihnachten. „Das hat sich gelohnt“, berichtet Manager Robert Haake. „Da haben eine Menge Hockeyfans in Deutschland die Eintrittskarten zu Weihnachten verschenkt“. „Und auch sonst sind wir mit den Verkaufszahlen zufrieden. Die Tickets für die Final Four 2019 in Krefeld gibt es im Netz unter https://chtc-finalfour.reservix.de/events

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