Viele Chancen – keine Tore – null Punkte

So liest sich die Bilanz des CHTC-Bundesligateams vom vergangenen Wochenende. War die 0:1-Niederlage in Düsseldorf noch für alle, deren Herz für den Crefelder HTC schlägt, eine große Enttäuschung, so waren die Schützlinge von Trainer Robin Rösch am Sonntag gegen den Branchenführer Rot-Weiß Köln kaum wiederzuerkennen. „Spielerisch haben wir vieles richtig gemacht“, analysiert CHTC-Coach Robin Rösch. „Wir spielen mit einem immensen Aufwand, aber wir nutzen selbst die sogenannten 120%-igen Torchancen nicht – inklusive Strafecken“.  Auf der anderen Seite hatte das Team defensiv nicht den besten Tag erwischt. „Wenn diese beiden Dinge zusammen kommen und das gegen ein effektiv agierendes Team, wie RW Köln, dann verliert man am Ende eben mit 0:2-Toren“, resumiert Krefelds Trainer“.

Eine Woche hatten Mannschaft und Coach nun Zeit, um an den richtigen Stellschrauben zu drehen. Robin Rösch weiß zwar, dass kein Trainer der Welt die Tore selbst erzielen kann „aber durch hartes Training wird am Ende der Erfolg kommen“, ist er sich sicher. „Die Arbeitsmoral, die meine Jungs an den Tag legen, ist bemerkenswert. Deshalb ist es nur eine Frage der Zeit bis der Knoten platzt“. Warum soll dieses Kunststück nicht in Mülheim gelingen? Denn auch der amtierende Deutsche Meister Uhlenhorst Mülheim ist mit stark stotterndem Motor in die Saison gestartet und liegt nach fünf Spielen auf  dem siebten Platz und damit hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Die Crefelder sind zwei Plätze dahinter zu finden, mit drei Punkten auf dem Konto. „Wir wussten von Anfang an, dass in dieser Liga ein schwerer Weg vor uns liegt“, sagt Krefelds Coach Robin Rösch. „Aber ich bin sicher, dass wir auch in Mülheim unsere Chancen haben werden und wenn wir ein wenig konzentrierter agieren, werden wir dann auch das eine oder andere Tor erzielen“.

Die Partie des Krefelder Bundesligisten bei Uhlenhorst Mülheim beginnt am Sonntag, 16. September, um 14:30 Uhr auf der Anlage am Uhlenhorstweg 19 in Mülheim. Das CHTC-Team würde sich über einen großen Support aus Krefeld freuen.
Die Krefelder müssen weiterhin auf Janick Eschler (Oberschenkel-Zerrung) verzichten, Mittelfeldspieler Linus Michler ist jedoch nach acht Wochen Verletzungspause durch einen Muskelfaserriss endlich wieder am Start.

CHTC-Damen starteten mit einem viel beachteten Remis

Einen beachtlichen Einstand feierte die 1. Damen-Mannschaft des Crefelder HTC nach Ihrem Aufstieg in die zweite Bundesliga. Dem Team von Trainer Sebastian Folkers gelang ein 0:0-Uentschieden gegen die etablierte Mannschaft von Blau-Weiß Köln.
Am kommenden Sonntag steht für die Krefelderinnen die Partie beim Bonner THC auf dem Spielplan. Coach Sebatian Folkers hat eine Menge Respekt vor diesem Gegner: „Bonn ist sicherlich genauso so stark einzuschätzen wie BW Köln“, meint der Krefelder Coach. „Wir können allerdings nur erfolgreich sein, wenn wir wieder so hart ans Limit gehen, wie am vergangenen Sonntag“. Und man muss die sich ergebenden Möglichkeiten besser in Tore ummünzen. Das weiß auch Sebastian Folkers: „Die Chancen, die wir erspielen, müssen wir auch nutzen. Denn Bonn wird sicherlich besser im Spiel in Richtung Schusskreis sein als Köln“. Eins ist sicher: Das effektivere Team im Kreis wird am Ende als Sieger den Platz verlassen.
Mit der Mittelfeld-Spielerin Stephanie Baxter aus Südafrika ist in dieser Woche der letzte Neuzugang beim Krefelder Zweitliga-Aufsteiger angekommen und wird schon am Sonntag in Bonn das Team verstärken.

Vor der Partie am letzten Sonntag gegen BW Köln wurden die Krefelderinnen für die Regionalliga-Meisterschaft und Krefelds Stürmerin Verena Würz für ihre siebzehn Treffer in der vergangenen Spielzeit als beste Torschützin geehrt. Für den Westdeutschen Hockeyverband gratulierte deren Präsident Dr. Michael Timm. 

Ladies first

Der Crefelder HTC lädt ein zum Bundesliga-Doppelpack.

Um 11:30 Uhr feiern die Damen ihre Premiere in der zweiten Bundesliga. Gegner ist die Mannschaft von Blau-Weiß Köln. Die Domstädterinnen möchten sich, laut ihrem Cheftrainer David Saoudi,  in der oberen Tabellenhälfte platzieren. Die Krefelderinnen gehen als Aufsteiger aus der Regionalliga ins Rennen. „Unsere Parole lautet: Klassenerhalt“, gibt CHTC-Trainer Sebatian Folkers seinen Spielerinnen mit auf den Weg. Der Trainer beginnt seine dritte Saison an der Hüttenallee und muss dabei eine Reihe von ausländischen Spielerinnen ins Team integrieren: Heather Morris (Duke University/USA), Catalina Cifuentes (Old Reds Club/Chile), Alice Handy (Wakefield/England), Stephanie Baxter (University Potchestroom/Südafrika) und Stacey Hiron (HC Durban/Südafrika). Weiterhin neu in der Mannschaft sind die Torhüterin Sonja Thüner (HC Essen 99) und die bundesligaerfahrene Caro Keil (Düsseldorfer HC).

Die CHTC-Damen haben am Sonntag schon vor dem Anpfiif Grund zum Jubeln. Denn Dr. Michael Timm, Präsident des Westdeutschen Hockeyverbandes, überreicht den Meister-Pokal der Damen-Regionalliga an das Krefelder Team. Außerdem wird Verena Würz als beste Torschützin geehrt.

Fast Nonstop geht es um 14:00 Uhr weiter mit der Erstliga-Begegnung der CHTC-Herren gegen Rot-Weiß Köln. Für Krefelds Trainer Röbin Rösch sind die Rot-Weißen nicht nur der Topfavorit dieser Saison, sondern sie gehören zweifeslfrei zu den besten Mannschaften Europas. „Wir haben nur die Chance gegen Köln zu punkten, wenn meine Spieler in jeder Sekunde hellwach agieren und immer die richtigen Entscheidungen treffen“, ist sich Robin Rösch sicher. Auch Goalie Luis Beckmann sollte wieder eine so gute Leistung abrufen können wie am vergangenen Wochenende gegen Mannheim und vor allen Dingen beim Sieg gegen Nürnberg. „Luis gehört zu den besten Nachwuchs-Torhütern in Deutschland und die Mannschaft und ich wissen, was wir an ihm haben. Seit acht Jahren begleite ich ihn. Ihm gehört die Zukunft“, sagt Robin Rösch. „Einen großen Anteil an der Leistung von Luis hat übrigens Torwarttrainer Bernd Schöpf“, so Robin Rösch weiter.

Bevor es am Sonntag gegen Köln geht, muss der Crefelder HTC beim Schlusslicht Düsseldorfer HC antreten. Die Landeshauptstädter werden aktuell von Krefelds Meistercoach von 2006 (Feld) und 2007 (Halle), Dr. Dietmar Alf, trainiert. „Die Landeshauptstädter sind nicht zu unterschätzen und werden uns alles abverlangen“, prophezeit Robin Rösch. „Immerhin haben wir gegen sie in der vergangenen Spielzeit nicht ein einziges Pünktchen ergattern können“. Das soll am Samstag natürlich anders werden. Man möchte den durch den 5:1-Erfolg gegen Nürnberg begonnenen Aufwärtstrend fortsetzen und sich im Mittelfeld der Tabelle etablieren. Dabei müssen die Krefelder auf Janick Eschler (Oberschenkel-Zerrung) und Linus Michler (laboriert immer noch an den Folgen eines Muskelfaserrisses) verzichten.

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