Im Kampf um den Klassenerhalt zählt jeder Punkt

Lange Gesichter beim Crefelder HTC. Die Mannschaft und ihr Anhang hatten sich den Start in die Rückrunde der aktuellen Hallen-Bundesligasaison wahrlich anders vorgestellt. Nach der unerwarteten 5:4-Niederlage beim Tabellenletzten Schwarz-Weiß Neuss reichte es für die Schützlinge von Trainer Robin Rösch einen Tag später beim Tabellennachbarn Blau-Weiß Köln nur zu einem 6:6-Unentschieden. Bedingt durch die vom CHTC am letzten Wochenende liegen gelassenen Punkte sind die Neusser vor den letzten drei Partien noch einmal an Krefeld und BW Köln auf Schlagdistanz heran gekommen. CHTC-Trainer Rösch haderte vor allen Dingen nach der Partie in Neuss vor 600 fanatischen Zuschauern mit der mangelnden Chancenauswertung seiner Spieler. „In der ersten Halbzeit hätten wir deutlich höher führen müssen, stattdessen geben wir eine Ecke weg und rennen in einen Konter hinein und liegen dann 1:2 hinten. Wir müssen uns das Ding ganz klar selbst zuschreiben. Wir haben einfach die Tore nicht gemacht“.

Die Tore für Krefeld erzielten: Janick Eschler (2) und Jonathan Ehling (2)

Mit dem 6:6-Unentschieden nach der zweiten Partie des Wochenendes können weder der Crefelder HTC noch BW Köln zufrieden sein. Keins der beiden Teams kann damit einen entscheidenden Schritt aus der Abstiegszone machen. Sie bleiben drei (Köln) bzw. zwei Punkte (Krefeld) vor Schlusslicht Neuss. Im Kampf um den Klassenerhalt ist jeder Zähler wichtig. Deshalb weiß Krefelds Trainer Robin Rösch auch nicht, ob er sich über den Punktgewinn beim 6:6-Remis freuen oder ob er sich über die verlorenen Punkte ärgern soll. „Wenn man zur Halbzeit 1:4 und zwei Minuten vor dem Ende mit 5:6 zurückliegt, kannst man schon mit einem Punktgewinn zufrieden sein. Auf der anderen Seite, wenn man beim Stand von 4:4 das 5:4 hätte machen müssen, um das Spiel zu gewinnen, ist das auch mächtig ärgerlich. Trotzdem kann dieser eine Punkt am Ende über Klassenerhalt oder Abstieg entscheiden“.

Die Tore für Krefeld erzielten: Lukás Plochý, Jonathan Ehling (2), Jakob Schmidt (2), Janick Eschler.

Zum ersten Heimspiel des Jahres 2019 in der Sporthalle Glockenspitz empfängt der Crefelder HTC am Mittwoch, 9.1., 20 Uhr, Spitzenreiter Uhlenhorst Mülheim zum ewig jungen Derby. Das letzte Doppelspielwochenende beginnt dann ebenfalls mit einer Heimpartie. Am Samstag, 12.1., 15 Uhr, gibt der Düsseldorfer HC seine Visitenkarte in der Krefelder Sporthalle Glockenspitz ab. Am letzten Spieltag geht es für das Röschteam in Richtung Domstadt Köln. Dort wartet Meisterschaftsmitfavorit Rot-Weiß Köln (13.1./12 Uhr) auf den Crefelder HTC.

Mammutprogramm in der Hallenhockey-Bundesliga: Fünf Spiele in neun Tagen.

Am Wochenende beginnt die finale Phase der aktuellen Hallenhockey-Bundesliga-Saison. Und die hat es in sich, wie CHTC-Trainer Robin Rösch erklärt: „Fünf Begegnungen in neun Tagen stehen für die Teams der Liga auf dem Spielplan. Da heißt es mit den Kräften gut hauszuhalten“, so Coach Robin Rösch weiter. Aus diesem Grund hat er seinen Jungs zwischen Weihnachten und Neujahr ein paar trainingsfreie Tage gegönnt. Erst am vergangenen Donnerstag stand ein Vorbereitungsspiel im niederländischen Den Bosch auf dem Programm. Die Partie endete 4:4-Unentschieden. Ganz zufrieden mit den gezeigten Leistungen war Robin Rösch nicht. „Da ist noch eine Menge Luft nach oben“, sagte er nach dem Spiel. „Aber ich bin sicher, dass die Jungs am Wochenende richtig Gas geben werden“. Überraschenderweise war auch Krefelds Hockey-Olympiasieger Oskar Deecke mit von der Partie. Osch, wie er in Hockeykreisen genannt wird, hatte ja bekanntlich nach der Feldsaison 2017/2018 seine Karriere beendet. „Ich habe einfach wieder Lust bekommen hochklassig Hockey zu spielen und deshalb freue ich mich dem Team am Wochenende helfen zu können“, meint Oskar Deecke.

Fünf der sechs Teams in der Gruppe West haben noch Chancen, sich für das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft am 19. und 26. Januar zu qualifizieren. Auf dem Platz an der Sonne in der Tabelle steht Uhlenhorst Mülheim mit 11 Punkten vor dem ersten Verfolger, dem Düsseldorfer HC, der acht Punkte auf dem Konto hat. Spannend geht es in der Domstadt Köln zu. Denn Rot-Weiß und Blau-Weiß rangieren mit jeweils sieben Zählern auf den Plätzen drei und vier. Fünfter mit sechs Punkten ist der Crefelder HC. Abgeschlagen und als einziges Team chancenlos ist SW Neuss auf dem letzten Tabellenplatz. „Die Teams liegen so nah beieinander, dass wir alles daran setzen werden, das Viertelfinale noch aus eigener Kraft zu erreichen“, verspricht CHTC-Coach Robin Rösch. Dazu wäre ein erfolgreicher Start in die Rückrunde am kommenden Wochenende äußerst hilfreich. Das Krefelder Team startet mit zwei Auswärtsspielen. Erster Gegner ist am Samstag (5.1./18 Uhr) SW Neuss, bevor es am Sonntag (6.1./16 Uhr) zu BW Köln geht. Zum ersten Heimspiel des Jahres 2019 empfängt der Crefelder HTC am Mittwoch, 9.1., 20 Uhr, Spitzenreiter Uhlenhorst Mülheim zum ewig jungen Derby in der Sporthalle Glockenspitz. Das letzte Doppelspielwochenende beginnt dann ebenfalls mit einer Heimpartie. Am Samstag, 12.1., 15 Uhr, gibt der Düsseldorfer HC seine Visitenkarte in der Krefelder Sporthalle Glockenspitz ab. Am letzten Spieltag geht es für das Röschteam in Richtung Domstadt Köln. Dort wartet Meisterschaftsmitfavorit Rot-Weiß Köln (13.1./12 Uhr) auf den CHTC. „Ich hoffe, dass wir vorher schon die Weichen in Richtung Viertelfinale gestellt haben“, gesteht Krefelds Trainer. „Ansonsten wird das wohl kein Match für Leute mit schwachen Nerven werden“.
Ansonsten gehen die Krefelder vorsichtig optimistisch ans Werk. Alle Spieler sind fit und freuen sich auf ein spannendes Saisonfinale. „Durch den Einsatz von Oskar Deecke am Wochenende sind wir noch weniger auszurechnen und immer für eine spielerische Überraschung gut“, ergänzt Krefelds Trainer Robin Rösch.

CHTC-Damen gehen mit weißer Weste in die Weihnachtspause

Am letzten Sonntag empfingen die Regionalliga-Damen des CHTC die Mannschaft von HC Essen 99. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und schnelles Spiel in Augenhöhe. Der Crefelder HTC zeigte sich allerdings gegenüber den letzten Spielen etwas unkonzentriert und so ließen die Damen mehrere Großchancen liegen. So war es in der ersten Halbzeit nur Neuzugang Pia Alex (Grambusch), die zum 1:0-Halbzeitstand traf. Nach der Pause gingen die Seidenstädterinnen allerdings deutlich konzentrierter zu Werke und suchten die Zweikämpfe. Die Angriffe wurden strukturierter zu Ende gespielt und wesentlich mehr Chancen kreiert. Und das auf Krefelds Torjägerin Verena Würz Verlass ist, bewies sie auch in dieser Partie. Sie traf zum 2:0 und erzielte den 3:0-Führungstreffer. Den Schlusspunkt der Partie setzte Julia Tondorf, die nach schöner Krefelder Kombination zum 4:0-Endstand einnetzte.
Damit beendeten die Kefelderderinnen auch ihr fünftes Spiel siegreich und gehen mit blütenweißer Weste in die Weihnachts- und Neujahrs-Pause. Mit fünfzen Punkten liegen sie einsam an der Spitze der Tabelle, vor dem nächsten Verfolger
RTHC Leverkusen (10 Punkte). Damit haben Trainer Sebastian Folkers und sein Team ihr gestecktes Saisonziel – den Aufstieg in die Hallen-Bundesliga – fest im Visier. Jetzt können Mannschaft und Trainer erst einmal beruhigt Weihnachten und Silvester feiern.
Weiter geht es am 13. Januar mit der Auswärtspartie bei ETUF Essen und eine Woche später (20. Januar) steht dann die Heimpartie gegen den Gladbacher HTC auf dem Programm. Anstoß ist um 14:00 Uhr in der Krefelder Sporthalle Glockenspitz.

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