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Selin Oruz möchte bei den Final Four 2019 aufs oberste Treppchen

Vom 17. bis zum 19. Mai 2019 ist die Gerd-Wellen-Hockeyanlage des Crefelder HTC zum zweiten Mal in Folge Schauplatz der Feldhockey-Final Four. Die vier besten Damen- und Herrenteams spielen jeweils um den „Blauen „Meisterwimpel“. Prominenter Gast bei der Final Four-PK am 3. April im CHTC-Leistungszentrum war Selin Oruz. Sie wurde 1997 in Krefeld geboren und lernte das Einmaleins des Hockeysports beim Crefelder HTC. Schon früh entdeckte man dort das unge-wöhnliche Talent der jüngeren Schwester von Nationalspieler Timur Oruz. So lag es nahe, dass Selin schon im zarten Alter von nur 16 Jahren ihr erstes A-Länderspiel absolvieren durfte. Inzwischen hat Selin 85 Mal für Deutschland gespielt und gehörte zum Bronzeteam bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. „Man träumt und hofft die ganze Zeit – und dann ist es einfach eine unfassbare Freude, wenn man dazugehört“. So kommentierte Selin Oruz, die inzwischen beim Düsseldorfer HC spielt, damals ihre Nominierung für Olympia. Zwei sportliche Ziele stehen bei Selin Oruz aktuell im Fokus. Zum einen möchte sie bei den kommenden Spielen 2020 in Tokio wieder mit von der Partie sein und zum anderen ist der Meistertitel 2019 fest eingeplant: „Ich habe mit Düsseldorf im letzten Jahr diese tolle Atmosphäre bei den Final Four 2018 schon miterleben dürfen. Leider sind wir da im Halbfinale gescheitert“, erklärt Selin Oruz. „In diesem Jahr ist unser Ziel eindeutig das Finale und das in meiner Heimatstadt Krefeld“. 

Wegen ihres Medizinstudiums musste Selin Oruz im vergangenen Jahr sportlich ein wenig kürzer treten. „Nachdem ich mein Examen in trockenen Tüchern habe, greife ich auch international wieder ins Geschehen ein. Denn am Ende des Jahres stehen die Hockey-Europameisterschaften in Antwerpen auf dem Programm und da möchte ich unbedingt dabei sein“, erzählt Selin Oruz. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass es nicht einfach ist, Leistungssport und Studium erfolgreich miteinander zu verbinden.

Bei den Damen ist das Teilnehmerfeld der Final Four 2019 schon „saved“. Neben dem Tabellenführer Düsseldorfer HC mit drei Krefelderinnen im Team (Selin Oruz, Lisa Nolte und Sarah Strauß) hat sich Titelverteidiger Club an der Alster und der UHC Hamburg qualifiziert. Das Quartett wird vervollständigt durch den Mannheimer HC. „Die Herren machen es da spannender“, erklärt Hans-Werner Sartory vom Orga Team der Final Four. „RW Köln, Titelverteidiger Uhlenhorst Mülheim sind wohl schon gesetzt. Chancen dabei zu sein haben vor allen Dingen der Mannheimer HC, der UHC Hamburg und der Harvestehuder THC“.

Mit dem Ticketverkauf für die Final Four am 18./19. Mai sind die Organisatoren des Crefelder HTC mehr als zufrieden. „Wir haben mehr Eintrittskarten an die Frau bzw., an den Mann gebracht, als zum gleichen Zeitraum des Vorjahres“, bilanziert CHTC-Manager Robert Haake. Was auffällt ist die Zahl der Sammelbestellungen von Hockey-Clubs aus der gesamten Republik. „Zum Beispiel wurden aus Idar-Oberstein 50 Tickets geordert. Die Verantwortlichen dort haben vor einen Bus zu chartern um nach Krefeld zu kommen“, berichtet Manager Robert Haake weiter. Die Tickets für die Final Four 2019 in Krefeld gibt es im Netz unter https://chtc-finalfour.reservix.de/events.

Es wird - wie im vergangenen Jahr – wieder eine Tribüne für fast 4.700 Zuschauer aufgebaut. Der Freitagabend (17. Mai) wird allerdings etwas anders verlaufen als 2018. „Wir laden zwar wieder zu einer Eröffnungs-Party mit der Band „Planet Five.“ ein. Aber die beginnt um ca. 20:30 Uhr. „Vorher servieren wir einen Hockey-leckerbissen. Denn ab 18:30 Uhr steht das Abschiedsspiel von Oskar Deecke und Linus Butt auf dem Programm. Zusammen haben die beiden fast 400 Länderspiele auf dem Buckel und fast alles gewonnen, was der Hockeysport zu bieten hat“, berichtet Robert Haake. Der Eintritt dazu ist frei!

Neu im Boot der Final Four sind die Cheerleader des Krefelder Football-Clubs VFR Krefeld Ravens. „Die Mädchen werden den Zuschauern bei den Halbfinalspielen am Samstag mächtig einheizen“, berichtet Hans-Werner Sartory. „Und am Finaltag sind die Dolphins vom SC Bayer wieder Bestandteil unseres Programms. Die Cheerleader aus Uerdingen bringen ihre Europa- und Weltmeister mit“. Neu dabei sind junge Musikerinnen und Musiker der Musikschule Krefeld. Sie werden vor den Endspielen der Damen und Herren die Nationalhymne intonieren.

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